Montag, 9. Dezember 2019

Porsche-Chef Wiedeking "Wir sind der Alptraum für GM"

2. Teil: "Ich verdiene gutes Geld"

"Ich verdiene bei Porsche gutes Geld"

Es wird erwartet, dass die Stuttgarter einen sportlichen Viertürer auf den Markt schicken. Zuvor soll aber ein neuartiges Coupe zwischen 911er und Boxster angesiedelt und bereits 2005 verkauft werden. Nach Angaben aus Branchenkreisen soll das Coupe beim finnischen Partner Valmet gebaut werden. Wiedeking betonte, er wolle langfristig bei Porsche bleiben: "Ich verdiene gutes Geld und ich will das Unternehmen Stück für Stück nach vorne bringen", sagte er.

"Verrückte Werte" beim Absatz-Umsatzverhältnis

Die Kritik von Analysten, bei Porsche wachse der Absatz stärker als der Umsatz, wies Wiedeking zurück. "Uns macht dieses Thema keine Kopfschmerzen." Die zum Bilanzstichtag geltenden Wechselkurse sorgten dafür, dass die Umsatz-Absatz-Relation "ganz verrückte Werte" annehmen könne. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 (31. Juli) hatte Porsche den Absatz um 15 Prozent auf 76.827 Fahrzeuge gesteigert.

Der Umsatz erhöhte sich um 13,9 Prozent auf 6,35 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn lag bei über einer Milliarde Euro, nach 933 Millionen Euro im Vorjahr. Endgültige Zahlen präsentiert Porsche auf der Bilanzpressekonferenz im Dezember in Stuttgart.

Insgesamt strebt Porsche nach Informationen aus Branchenkreisen im laufenden Geschäftsjahr einen Absatz von deutlich über 80.000 Fahrzeugen an, die 85.000er-Marke werde aber voraussichtlich nicht erreicht.

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