US-Wahlkampf John Kerrys mächtige Helfer

Das Big Business will George W. Bush? Nicht unbedingt. Mehr als 200 Prominente aus Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen inzwischen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber John Kerry. Darunter sind auch ehemalige Bush-Fans: Ein "Who is who" derjenigen, die mit Kerry Geld verdienen und Geld für Kerry ausgeben wollen.
Warren Buffett: Die Investmentlegende mit dem feinen Gespür stieß schon früh in den Beraterkreis von John Kerry. Der Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway warnt eindringlich vor den Folgen falschen Verhaltens: "Einige Investoren haben sich wie Schafe benommen. Entsprechend wurden sie auch geschoren."

Warren Buffett: Die Investmentlegende mit dem feinen Gespür stieß schon früh in den Beraterkreis von John Kerry. Der Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway warnt eindringlich vor den Folgen falschen Verhaltens: "Einige Investoren haben sich wie Schafe benommen. Entsprechend wurden sie auch geschoren."

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Lee Iacocca: Der ehemalige Chrysler-Chef hatte bereits den republikanischen Präsidenten Ronald Reagan scharf kritisiert, als das US-Defizit in den 80er Jahren deutlich angestiegen war. Iacocca ist ein Freund von Haushaltsdisziplin: Die Staatsausgaben, so warnte er damals, dürften nicht außer Kontrolle geraten.

Lee Iacocca: Der ehemalige Chrysler-Chef hatte bereits den republikanischen Präsidenten Ronald Reagan scharf kritisiert, als das US-Defizit in den 80er Jahren deutlich angestiegen war. Iacocca ist ein Freund von Haushaltsdisziplin: Die Staatsausgaben, so warnte er damals, dürften nicht außer Kontrolle geraten.

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Steve Jobs: Der Chef des Computerbauers Apple hatte zunächst für den demokratischen Bewerber Howard Dean gespendet. Als Dean aus dem Rennen war, rückte Jobs gemeinsam mit Warren Buffett in den Stab von John Kerrys "Economic Advisors" auf.

Steve Jobs: Der Chef des Computerbauers Apple hatte zunächst für den demokratischen Bewerber Howard Dean gespendet. Als Dean aus dem Rennen war, rückte Jobs gemeinsam mit Warren Buffett in den Stab von John Kerrys "Economic Advisors" auf.

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Barry Diller: Der Chef der börsennotierten Interactive Corporation (IAC) zählt zu den mächtigsten E-Commerce- und Medienunternehmern weltweit. Zu seinem Reich gehören Expedia, Hotels.com, Hotwire, Ticketmaster und TV Travel Shop.

Barry Diller: Der Chef der börsennotierten Interactive Corporation (IAC) zählt zu den mächtigsten E-Commerce- und Medienunternehmern weltweit. Zu seinem Reich gehören Expedia, Hotels.com, Hotwire, Ticketmaster und TV Travel Shop.

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Charles E. Phillips: Der Präsident und Chefstratege des Softwareherstellers Oracle ist der zweitmächtigste Mann im Konzern hinter Larry Ellison. Das Vorhaben Kerrys, den Technologievorsprung der USA auszubauen, dürfte auch in seinem Interesse sein.

Charles E. Phillips: Der Präsident und Chefstratege des Softwareherstellers Oracle ist der zweitmächtigste Mann im Konzern hinter Larry Ellison. Das Vorhaben Kerrys, den Technologievorsprung der USA auszubauen, dürfte auch in seinem Interesse sein.

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Peter Chernin: Der Chef der mächtigen News Corporation ist außerdem Vorstandschef der Fox Group. Fox News begleitet die Kerry-Kampagne jedoch mit kritischem Abstand - Rupert Murdoch, der über das Fox-Imperium wacht, ist überzeugter Anhänger von George W. Bush. Das hindert Chernin nicht daran, Bushs Bildungspolitik einen "Witz" zu nennen.

Peter Chernin: Der Chef der mächtigen News Corporation ist außerdem Vorstandschef der Fox Group. Fox News begleitet die Kerry-Kampagne jedoch mit kritischem Abstand - Rupert Murdoch, der über das Fox-Imperium wacht, ist überzeugter Anhänger von George W. Bush. Das hindert Chernin nicht daran, Bushs Bildungspolitik einen "Witz" zu nennen.

Robert Rubin: Das Vorstandsmitglied der Citigroup war unter Präsident Bill Clinton bereits Finanzminister. John Kerry hat Rubin als möglichen Nachfolger für US-Notenbankchef Alan Greenspan ins Spiel gebracht.

Robert Rubin: Das Vorstandsmitglied der Citigroup war unter Präsident Bill Clinton bereits Finanzminister. John Kerry hat Rubin als möglichen Nachfolger für US-Notenbankchef Alan Greenspan ins Spiel gebracht.

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Eric Schmidt: Der CEO des Suchmaschinenbetreibers Google dürfte gemeinsam mit den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin durch den Google-Börsengang eine Menge Geld einstreichen. Möglich, dass Schmidt Kerrys Wahlkampfkasse leicht aufbessert: Mit 160 Millionen Dollar liegt der demokratische Bewerber noch weit hinter dem amtierenden Präsidenten (240 Millionen Dollar) zurück.

Eric Schmidt: Der CEO des Suchmaschinenbetreibers Google dürfte gemeinsam mit den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin durch den Google-Börsengang eine Menge Geld einstreichen. Möglich, dass Schmidt Kerrys Wahlkampfkasse leicht aufbessert: Mit 160 Millionen Dollar liegt der demokratische Bewerber noch weit hinter dem amtierenden Präsidenten (240 Millionen Dollar) zurück.

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