Philips Die Jagd auf Sony hat begonnen

Der niederländische Elektronikkonzern hat die Aufräumarbeiten nach Aussagen von Unternehmenschef Gerard Kleisterlee beendet. Alle Bereiche seien wieder profitabel. In drei bis fünf Jahren will Philips zu Branchenführer Sony aufgeschlossen haben.

Hamburg - "Jetzt bauen wir wieder auf. Alle Bereiche sind inzwischen wieder profitabel. Wir haben uns für die nächsten zwei bis drei Jahre eine Umsatzrendite von sieben bis zehn Prozent vorgenommen", sagte Kleisterlee der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Das im Eurostoxx 50-Index notierte Unternehmen hatte nach langer Verlustzeit zuletzt drei Quartale in Folge mit Gewinn abgeschlossen.

Kleisterlee kündigte ein Ende des Personalabbaus an. Bei der Sanierung sind insgesamt 60.000 Arbeitsplätze im Konzern abgebaut worden. Die Hälfte der Arbeitsplätze seien dabei in Unternehmensfelder untergebracht worden, die verkauft wurden.

Das Unternehmen braucht nach Einschätzung seines Chefs noch drei bis fünf Jahre um zu den Branchenführen wie Sony oder General Electric aufzuschließen.

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