BMW 1er BMW kommt an

Der Münchener Autobauer will mit dem 1er BMW gegen VWs Golf punkten. Schon 10.000 Vorbestellungen meldet der Konzern. Autohändler geben sich überrascht von dem hohen Zuspruch. Unterdessen meint man bei Volkswagen, dass der Absatz des neuen Golfs auf Touren komme.

München - Für den neuen 1er BMW liegen sieben Wochen vor dem Verkaufsstart mehr als 10.000 Bestellungen vor. BMW-Markenchef Torsten Müller-Ötvös sagte der Branchenzeitung "Automobilwoche": "Der Auftragseingang übertrifft unsere Erwartungen." Auch der Händlerverband spreche von großem Interesse, berichtete die Fachzeitung.

"Die Vorbestellungen für den Einser laufen sehr gut", sagte deren Händlerverbandssprecher Peter Enders. Möglicherweise werde die von BMW  geplante Produktion nicht ausreichen.

BMW zufolge würden insgesamt fast zwei Drittel aller Interessenten von Fremdfabrikaten kommen. Der Münchner Konzern will nach früheren Angaben 2005 im ersten vollen Jahr mindestens 100.000 Autos des neuen 1er-Modells verkaufen, mit dem BMW erstmals in der so genannten Golf-Klasse antritt.

Presseberichten zufolge soll BMW wenige Wochen vor dem Verkaufsstart mehrere hundert Fahrzeuge des neuen 1er-Modells zurückgerufen haben. Grund sei ein fehlerhaftes Steuergerät gewesen, das der Autokonzern über einen Zulieferer bezogen habe. Der Mangel sei inzwischen jedoch behoben worden.

Markante Frontpartie: "Adleraugen"-Front eines Fünfer

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Blick ins Innere: Zu wenig Ablagen und Staufächer

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Diskussion ums Design: "Gutes Design erklärt sich halt ohne viele Worte"

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Heckpartie: In natura stramm und stimmig

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Unterdessen meldet Volkswagen , dass der neue Golf zunehmend auf Touren komme. Im Juni wurden in Europa 48.000 Golf V an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zum Absatz des alten Golf im Vorjahresmonat. Im Mai waren in Europa knapp 44.000 neue Golf ausgeliefert worden. Im ersten Halbjahr lag der Golf-V-Absatz europaweit bei 258.200 Fahrzeugen. Dies war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 9 Prozent.

VW hält nach wie vor an dem Ziel fest, im laufenden Jahr 600.000 neue Golf zu verkaufen. Die Zahl der ersten sechs Monate lasse sich nicht einfach auf das Gesamtjahr hochrechnen, hieß es. In einigen wichtigen Märkten sei der Golf erst vor wenigen Wochen oder Monaten eingeführt worden, etwa in Großbritannien.

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