1er-BMW Rückruf vor dem Verkaufsstart

Auf den Golf angesprochen, klagt VW gerne darüber, wie schwierig der Verkausstart eines neuen Modells sein kann. Die Erfahrung macht nun auch BMW. Hunderte von 1ern wurden noch vor Auslieferung ins Werk zurückgepfiffen, damit nicht während der Fahrt der Motor ausgeht.

München - BMW hat wenige Wochen vor dem Verkaufsstart mehrere hundert Fahrzeuge des neuen 1er-Modells zurückrufen müssen. Grund sei ein fehlerhaftes Steuergerät gewesen, das der Autokonzern über einen Zulieferer bezogen habe.

Das berichtet das Magazin "Focus-Money" unter Berufung auf einen Konzernsprecher in seiner aktuellen Ausgabe. Mittlerweile sei der Mangel jedoch behoben worden. Kunden seien von der Rückrufaktion nicht betroffen gewesen, da bisher noch keines der Autos verkauft gewesen sei.

Das fehlerhafte Steuersystem hätte laut Magazin schlimmstenfalls zu einem Ausfall des Motors und damit von Bremskraftverstärker und Servolenkung führen können. Wegen des gleichen Problems habe BMW vor zwei Wochen bereits 4000 Autos mit Acht- und Zwölfzylindermotoren zurückgerufen. Die allerdings waren bereits an Kunden ausgeliefert worden.

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