Autoabsatz Koreanisches Siegerkartell

Hoffnungsschimmer für die angeschlagenen Autobauer: Der Absatz in Westeuropa hat im Juni nach Verbandsangaben deutlich zugelegt. Auch deutsche Hersteller gehörten zu den Gewinnern.

Brüssel - Die Verkäufe seien im Juni gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent auf 1,41 Millionen Fahrzeuge geklettert, teilte der Europäische Automobilherstellerverband (ACEA) am Dienstag in Brüssel mit. Der Zuwachs hänge unter anderem mit der hohen Anzahl der Arbeitstage in dem Monat zusammen. Im Monat Mai war der Absatz um 1,2 Prozent gestiegen.

Einen besonders kräftigen Zugewinn verbuchte BMW . Die Münchener verzeichneten einen Zuwachs von 9,7 Prozent gefolgt von Volkswagen , deren Absatz um 6 Prozent kletterte. Die Verkäufe von DaimlerChrysler  zogen um 5,2 Prozent an.

Unter allen Marken konnten die koreanischen Hersteller Hyundai, Kia and Daewoo prozentual am stärksten zulegen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat stiegen die Registrierungen um 24,8 Prozent auf 56.000 Stück.

Die japanischen Marken mit Toyota , Nissan , Mitsubishi und Honda  stiegen um 3,5 Prozent. Den stärksten Rückgang meldete die ACEA für die MG Rover Gruppe, die ein Minus von 24,8 Prozent verzeichnete.

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