Fraspa Die Stadt taxiert den Preis

Auch wenn die lukrative Veräußerung an eine Privatbank politisch nicht durchsetzbar scheint, will die Stadt Frankfurt ihren Anteil in Höhe von 40 Prozent an der Frankfurter Sparkasse verkaufen.

Düsseldorf - Der Anteil der Stadt dürfte grob geschätzt 400 Millionen Euro wert sein, sagte Kämmerer Horst Hemzal (CDU) im Gespräch mit dem "Handelsblatt". Allerdings gebe es noch keine Bewertungsgutachten.

Ziel des Verkaufs sei es, die finanzielle Not der Kommune zu lindern. Ein Verkauf an eine Privatbank, der den höchsten Verkaufserlös versprechen würde, hält Hemzal in der Dienstagausgabe der Zeitung aber für politisch nicht durchsetzbar.

Die Stadt kann ihren Anteil an der Fraspa aber nicht im Alleingang los schlagen. Der Mehrheitseigentümer, die private Polytechnische Gesellschaft, muss noch zustimmen. Die Fraspa wird in der seltenen Rechtsform des wirtschaftlichen Vereins geführt. Daher könnte die Stadt ihre Beteiligung rein juristisch gesehen auch an private Banken aus dem In- und Ausland verkaufen.