Landesbanken Aus elf mach drei

Die Diskussion um eine Zusammenlegung von öffentlich-rechtlichen Spitzeninstituten kommt nicht zur Ruhe. Auch WestLB-Chef Thomas Fischer rechnet mit einer zügigen Konsolidierung der Landesbanken.

Düsseldorf - Am Ende des Konzentrationsprozesses könne die Anzahl der Institute von elf auf drei plus eins gesenkt werden, sagte Fischer dem "Handelsblatt". Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte auf dem Sparkassentag Anfang Mai als Zielgröße ebenfalls drei Landesbanken genannt.

Der Chef der WestLB unterstützt die Initiative von Sparkassenpräsident Dietrich Hoppenstedt, wonach die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute eine internationale Top-Bank bilden sollen. "Wenn die Sparkassen-Finanzgruppe ihren Prinzipien treu bleibt, kann sie durch Bündelung der Kräfte im Verbund durchaus die Rolle eines internationalen Champions übernehmen", sagte Fischer in der Montagausgabe der Zeitung. Dabei würde die WestLB als starker Kapitalmarkt-Spezialist ihre klaren internationalen Vorteile in den Bereichen Verbriefungen, Wertpapiere und Projektfinanzierungen einbringen.

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