Bundesagentur Sparen am Reinigungspersonal

Erst kürzlich gab die Bundesagentur bekannt, 24.000 neue Mitarbeiter für das Arbeitslosengeld zwei zu benötigen. Jetzt soll an anderer Stelle gespart werden. Hunderte regulär angestellte Reinigungskräfte sollen durch Minijobber ersetzt werden.

Hamburg - Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurden die Reinigungsarbeiten in rund 1300 der 1800 Liegenschaften der Arbeitsämter seit 1. April an Privatfirmen vergeben, die nun auch 400-Euro-Jobber einsetzen dürften.

Bisher war der Einsatz versicherungspflichtiger Voll- oder Teilzeitbeschäftigter vorgeschrieben.

Die Bundesagentur bestätigte laut Zeitung die Vergabe der Reinigungsarbeiten und die Neuregelung. Dadurch sollten 3,2 Millionen Euro im Jahr eingespart werden, schreibt das Blatt.

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