Rückrufaktion Bei GM brennt die Lenksäule

Der US-Autobauer General Motors hadert mit Qualitätsproblemen. 1,8 Millionen Fahrzeuge der Baujahre 1998 bis 2001 müssen zurück in die Werkstatt.

Detroit - Nach Angabe von General Motors (GM)  sind Anlasserprobleme in Verbindung mit möglichen Bränden in der Lenkradsäule der Grund für die Rückrufaktion. 1,4 Millionen der betroffenen Autos befinden sich demnach in den USA, 337.000 in Kanada und der Rest in anderen Ländern. Dies hat der weltgrößte Autohersteller am Freitag mitgeteilt.

GM ruft bestimmte Chevrolet-Cavalier- und Pontiac-Sunfire-Modelle zurück, die zwischen März 1997 und April 2001 gebaut worden sind. Es sind außerdem einige Pontiac-GrandAm-, Oldsmobile-Achiva- und Buick-Skylark-Modelle von der Rückrufaktion betroffen, die von März 1997 bis Januar 1998 produziert wurden.

Nach Darstellung des Autokonzerns hat es bereits 80 Zwischenfälle mit Hitzestaus, geschmolzenen Teilen und Feuer im Anlassersystem sowie in der Lenkradsäule gegeben. Es habe jedoch keine Verletzten oder Tote gegeben.