HVB-Group Schoellerbank vor Verkauf

Nach der Platzierung seines Favoriten bei der Vereins- und Westbank räumt HypoVereinsbank-Chef Dieter Rampl weiter im Portfolio der Münchener auf.

Hamburg - Die HypoVereinsbank (HVB)  steht einem Zeitungsbericht zufolge in Österreich vor dem Verkauf ihrer Privatbank-Tochter Schoellerbank. Wie die "Financial Times Deutschland" in ihrer Montagausgabe berichtet, soll das Institut zu 100 Prozent von der Kredietbank Luxembourg übernommen werden.

Der Preis werde auf 300 Millionen Euro geschätzt. Laut Finanzkreisen befinden sich die Verhandlungen in der "heißen Phase", wie es in dem Bericht weiter heißt. Ein HVB-Sprecher habe die Informationen nicht kommentieren wollen.

Die Münchener hatten in den vergangenen Monaten bereits die Norisbank, die Schweizer Bank von Ernst und das Bankhaus BethmannMaffei verkauft. Zudem brachte die HVB 25 Prozent der Bank Austria an die Börse und trennte sich komplett von ihren Gewerbeimmobilien-Aktivitäten.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.