Hotel-Merger Le Meridien wird verkauft

Die US-Investmentbank Lehmann Brothers und die amerikanische Hotelfirma Starwood Hotels & Resorts Worldwide wollen offenbar die Hotelkette Le Meridien kaufen. Kaufpreis: fast eine Milliarde Euro.

New York - Die US-Investmentbank Lehmann Brothers und die amerikanische Hotelfirma Starwood Hotels & Resorts Worldwide wollen einem Pressebericht zufolge die Hotelkette Le Meridien kaufen.

In den kommenden Tagen solle eine Transaktion zum Kauf der in Großbritannien ansässigen Hotelkette für 700 Millionen britische Pfund (995 Millionen Euro) abgeschlossen werden, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Onlineausgabe. Die Firmen nahmen nach Angaben der Zeitung keine Stellung.

Das Geld aus der Transaktion solle verwendet werden, um vorrangige Gläubiger zu bezahlen. Es handele sich um 14 Banken unter Führung von Merrill Lynch  und der Canadian Imperial Bank of Commerce. Lehman sprach dem Bericht zufolge während der vergangenen sechs Monate mit einer Reihe von internationalen Hoteliers, um die 126 Hotels umfassende Kette zu übernehmen. Rettungsgespräche mit der Hyatt Financial Corp. seien im November gescheitert. Le Meridien hat den Angaben zufolge rund eine Milliarde Pfund Schulden.

Lehman ist ein großer Gläubiger von Le Meridien. Starwood besitzt und managt hunderte Hotels in aller Welt - unter anderen der Marken Sheraton, Westin und St. Regis.

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