Deutsche Bahn IPO samt Schienennetz

Anfang 2004 will Bundeskanzler Gerhard Schröder zusammen mit den zuständigen Fachministerien den möglichen Börsengang der Deutschen Bahn erörtern. Ein Gutachten der Investmentbank Morgan Stanley könnte ihm Mut machen.

Hamburg - Morgan Stanley  wird sich in einem von der Bundesregierung beantragten Gutachten aller Voraussicht nach dafür aussprechen, die Deutsche Bahn gemeinsam mit dem Schienennetz an die Börse zu bringen. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf das Umfeld der Bahn. Zudem sei die US-Investmentbank offenbar beauftragt worden, alternativ zu einem Börsengang ein "Private Placement" mit Finanzinvestoren zu untersuchen, heißt es in der Dienstagausgabe der Zeitung weiter.

Wann und ob die Investmentbank den Staatskonzern überhaupt für grundsätzlich kapitalmarktfähig hält, sei den Informationen zufolge noch unklar - auch weil während der für den 10. Dezember geplanten Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn eine revidierte Mittelfristplanung vorgelegt werden soll. Erst Mitte Dezember wolle Morgan Stanley den Auftraggebern ihr Gutachten vorlegen. Anfang 2004 wollten dann Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie Vertreter des Verkehrs- und Finanzministeriums auf dieser Grundlage einen Börsengang der Bahn erörtern.

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