Deutsche Bank 51 Gebäude verkauft

Sale & Lease-Back: Die Deutsche Bank verkauft Immobilien für über eine Milliarde Euro an die Blackstone Group, bleibt aber weiterhin in fast allen Gebäuden als Mieter.

Frankfurt - Die Deutsche Bank  hat Verträge zur Veräußerung eines Portfolios von überwiegend selbst genutzten Immobilien in Europa zum Preis von Euro 1,04 Milliarden Euro an die Blackstone Group unterzeichnet. Die Bank werde den größten Teil der Gebäude mittel- bis langfristig weiter nutzen, teilte der deutsche Branchenprimus am Montag mit. Die Durchführung der Transaktion wird zum Ende dieses Jahres erwartet.

Das Portfolio umfasst 51 Büro- und Bankgebäude in neun Ländern mit einer vermietbaren Gesamtfläche von rund 490.000 Quadratmetern. Etwa zwei Drittel der Immobilien befinden sich in Deutschland an Standorten wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München. Die weiteren Gebäude stehen in europäischen Großstädten wie Barcelona, Brüssel, Lissabon und Mailand.

Axel Wieandt, Global Head of Corporate Investments bei der Deutschen Bank: "Diese Transaktion ist ein weiterer wichtiger Schritt der Deutschen Bank, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und die Allokation des verfügbaren Kapitals zu optimieren. Wir prüfen weitere Möglichkeiten, das verbleibende Immobilien-Portfolio abzubauen."

Mit Buchgewinnen sei nicht zu rechnen, so die Bank. "Es sieht eher nach einem kleineren Verlust aus", hieß es aus Konzernkreisen. Im jüngsten Zwischenbericht hatte Deutschlands größtes Finanzinstitut bereits darauf hingewiesen, dass bei einem der nächsten Verkäufe von Vermögenswerten ein Verlust entstehen werde.

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