Audi/Maserati Pischetsrieders Pakt mit Montezemolo

Was kann Volkswagen in Sachen Dieselmotoren von der Premiummarke Maserati lernen? Eine Menge, verkündet VW-Chef Pischetsrieder und gibt eine Marketing- und Technik-Kooperation bekannt. Vielleicht ensteht sogar ein Kubang daraus.

Frankfurt - Die Ingolstädter VW-Tochter Audi  hat mit dem zu Fiat  gehörenden Luxus-Autobauer Maserati eine Zusammenarbeit in den Bereichen Technik und Marketing vereinbart.

Dabei wollen die beiden Autobauer unter anderem in einigen Ländern gemeinsam Händlernetze nutzen, sagten der Chef der Fiat-Tochter Ferrari, Luca di Montezemolo, sowie VW-Chef Bernd Pischetsrieder am Dienstag anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt.

Zudem würde Zubehör teilweise gemeinsam genutzt und finanzielle Dienstleistungen gebündelt. Bereits seit Ende vergangenen Jahres hatten die Unternehmen über die Kooperation verhandelt.

Montezemolo kommt Traum vom Maserati-SUV näher

"Es gibt Technologien von uns, die interessant sind für Maserati und auch interessante Möglichkeiten für die VW Group", sagte Pischetsrieder. Angedacht sei beispielsweise, das Expertenwissen der beiden Unternehmen bei hochwertigen Dieselmotoren gemeinsam zu nutzen.

"Aus meiner Sicht werden beide an Erfahrung gewinnen und wir wollen gemeinsam aus unserer Technologie und den Komponenten schöpfen", sagte der VW-Chef. Eines der gemeinsamen Projekte könnte die Maserati-Studie Kubang, ein so so genannter Sports-Utility-Wagen, sein, ergänzte Montezemolo.

Eine Beteiligung von VW an Ferrari ist nach Worten von Pischetsrieder aber trotz der Zusammenarbeit derzeit kein Thema. "Das ist eine technische Kooperation und das ist nicht unbedingt ein guter Grund, ein Aktionär zu werden", sagte Pischetsrieder.

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