Lufthansa Leichtes Plus

Im Juli sind mit der Lufthansa mehr Menschen geflogen, als im Vorjahresmonat. Vor allem das Asien-Geschäft zieht nach dem Ende der SARS-Epidemie wieder an.

Frankfurt - Die Lufthansa  hat im Juli mit insgesamt schlechter ausgelasteten Flugzeugen etwas mehr Passagiere transportiert als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Fluggäste sei um 0,3 Prozent auf knapp vier Millionen gestiegen, teilte die Lufthansa am Montag mit.

Um einen Prozentpunkt auf 74,6 Prozent sei die Auslastung der Maschinen zurückgegangen, hieß es in einer Konzernmitteilung. "Lufthansa konnte die behutsam ausgeweiteten Kapazitäten nicht vollständig am Markt verkaufen". Daher sei die Auslastung, von der auch die Durchschnittserlöse abhängen, um einen Prozentpunkt gesunken.

Im Asien-Geschäft mache sich die Erholung nach dem Ende der SARS-Epidemie bemerkbar. Dort habe das Passagieraufkommen im Juli zwar neun Prozent unter dem Vorjahreszeitraum gelegen, der Rückstand im Juni habe aber noch knapp 20 Prozent betragen. Auf den Strecken nach Amerika und in die Region Naher Osten/Afrika seien die Passagierzahlen um knapp neun und rund elf Prozent gestiegen. Im Gegensatz zu den Regionen Asien und Afrika habe Lufthansa die Kapazitäten in Europa um 3,6 Prozent reduziert und somit die Auslastung auf 68,1 Prozent gesteigert.

Die insgesamt verkauften Sitzkilometer sanken binnen Jahresfrist um ein Prozent auf 8,2 Milliarden, nachdem die Lufthansa das Angebot um 0,4 Prozent auf knapp elf Milliarden erhöht hatte. Auch das Luftfrachtaufkommen, das als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung gilt, ging zurück und sank um 4,3 Prozent auf 131.000 Tonnen.