Opel Wieder in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Ableger von General Motors hat nach einem Pressebericht trotz der schwachen Autokonjunktur bereits im ersten Halbjahr die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Düsseldorf - Opel sei nach dem ersten Quartal auch in den folgenden drei Monaten in den schwarzen Zahlen geblieben, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Opel-Chef Carl-Peter Forster erreichte damit sein Ziel vorzeitig, den Autobauer bis zum vierten Quartal des laufenden Jahres wieder in die Gewinnzone zu führen. Bereits im abgelaufenen Jahr hatte der Rüsselsheimer Autobauer seinen operativen Verlust mit 227 Millionen Euro mehr als halbiert. Opel steckte seit 2001 operativ tief in den roten Zahlen und versucht seitdem mit dem Sanierungsplan "Olympia" wieder Tritt zu fassen.

Offiziell wollte Opel die positiven Zahlen nicht kommentieren. Die GM-Tochter gibt traditionell keine Quartalszahlen heraus. Konzernchef Forster will wohl noch nicht vorzeitig zu große Zuversicht wecken, da er einen Rückschlag im zweiten Halbjahr offenbar für möglich hält.

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