Volkswagen Mehr Platz auf der Vorstandsetage

VW-Chef Bernd Pischetsrieder will den Wolfsburger Konzernvorstand verkleinern. Das aktuell verwaiste Ressort von Ex-Vertriebschef Robert Büchelhofer wird offenbar gestrichen.

Hamburg - Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder will offenbar den Konzernvorstand des Automobilherstellers umbauen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe, die am Freitag (23. Mai) erscheint. Danach soll der bislang neunköpfige Konzernvorstand, personell fast mit dem VW-Markenvorstand identisch, deutlich gestrafft werden.

Den Posten eines Vertriebsvorstands auf Konzernebene, wie ihn zuletzt der kürzlich geschasste Robert Büchelhofer innehatte, wird es demnach bei Volkswagen  Wolfsburg nicht mehr geben. Der Verkauf der Autos soll künftig in der Verantwortung der beiden Konzerndivisionen liegen.

Anstelle eines Vertriebsressorts im Konzernvorstand liebäugelt Pischetsrieder laut manager magazin mit einem neuen Vorstandsressort Marketing und Strategie. Zwei Bereiche, die im Konzern bislang ein Schattendasein fristeten.

Dem künftigen Konzernstrategen käme eine Schlüsselrolle für die Zukunft des Wolfsburger Autobauers zu. Er müsste die Positionierung der sieben Marken zentral steuern und die Produktpaletten untereinander abstimmen. Kannibalisierungseffekte, wie sie in der Vergangenheit beispielsweise zwischen VW und Skoda aufgetreten sind, sollen vermieden werden.

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