Deutsche Post Falsche Zinsberechnung

Der Logistikkonzern will Minister Hans Eichel Nachhilfe in Finanzmathematik geben.

Düsseldorf - Die Deutsche Post  wird wegen der höher als erwartet ausgefallenen Forderung des Bundes zur Rückzahlung einer von Brüssel konstatierten unrechtmäßigen Beihilfe ihre bisherige bilanzielle Vorsorge nicht erhöhen. Man bleibe bei dem in die Bilanz eingestellten Betrag von 850 Millionen Euro, sagte ein Sprecher des Konzerns am Dienstag der Nachrichtenagentur VWD. Das Bundesfinanzministerium fordert von der Post 906 Millionen Euro. Diesem Anspruch liegt aus Sicht des Unternehmens eine fehlerhafte Zinsberechnung zu Grunde. Daher will die Post gegen den Verwaltungsakt Rechtsmittel einlegen.

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