Allianz "Anders oder gar nicht"

Die Allianz will die Pharma- und Chemiekonzerne nicht mehr zu den alten Bedingungen versichern.

Berlin - Der weltgrößte Versicherer Allianz  will einem Bericht der "Welt" zufolge die Haftpflichtversicherung von Pharma- und Chemiekonzernen mit Beratungs- und Finanzierungsprodukten kombinieren. Das neue Geschäftsmodell der Allianz Global Risks (AGR) solle dem Versicherer einen besseren Einblick in die Risiken der Produkte und Produktionsprozesse gewähren, schreibt die Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Ein ähnliches Geschäftsmodell betreibe bisher nur der Schweizer Rückversicherer Swiss Re.

In der deutschen Pharma- und Chemiebranche könnten die Pläne der Allianz die Überlegungen für eine eigene Industrieversicherung wieder aufleben lassen, schreibt die Zeitung. Bereits am Anfang des Jahres hatte BASF  laut über die Gründung einer eigenen Versicherung nachgedacht, um sich gegen Preiserhöhungen zu wehren.

Bei der Allianz hieß es dem Bericht zufolge dazu: "Nach den Verlusten der Vergangenheit gibt es für uns nur zwei Alternativen: Entweder wir betreiben das Haftpflichtgeschäft mit der Industrie gar nicht mehr, oder wir betreiben es auf einer neuen Basis."

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