Mobilcom Schmid lenkt ein

Jetzt also doch - Gerhard Schmid und Dieter Vogel wollen das Mobilfunkunternehmen retten.

Hamburg - Der frühere Mobilcom-Chef Gerhard Schmid und der Aufsichtsrat des Unternehmens, Dieter Vogel, haben sich einem Bericht des Nachrichtenmagazins SPIEGEL auf einen Weg zur Rettung des angeschlagenen Mobilfunkunternehmens  geeinigt.

Wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet, soll entgegen erster Dementis bereits in den kommenden Tagen ein Vorvertrag unterzeichnet werden, in denen sich der Großaktionär France Telecom  dazu verpflichtet, rund 7,5 Milliarden Euro Verbindlichkeiten von Mobilcom zu übernehmen.

Vogel habe den Mobilcom-Großaktionär Schmid über den Verhandlungsstand mit den Spitzen des halbstaatlichen französischen Telekomkonzerns unterrichtet. Für den Fall, dass die Franzosen zu ihren bisherigen Zusagen stünden, habe Schmid eingewilligt, dass bereits am 30. Oktober eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werde. Auf ihr solle die formelle Genehmigung zu dem Vertrag erteilt werden.

Auf die vertraglich zugesicherte Übernahme seines Aktienpakets durch die Franzosen wolle Schmid für den Fall einer gütlichen Einigung verzichten. Bedingung sei allerdings, dass sich France Telecom aus der Zukunft von Mobilcom heraushalte.

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