Gerling Einmal Köln und die Rück

Börsengang später möglich - der HDI verhandelt mit der Deutschen Bank und Rolf Gerling über den Einstieg.

Hamburg - Der Haftpflichtverband der Deutschen Industrie (HDI) aus Hannover, will nach Informationen der "Financial Times Deutschland" große Teile des Erstversicherungsgeschäfts des Gerling-Konzerns übernehmen. Der Versicherer führe dazu intensive Gespräche mit den beiden Anteilseignern Rolf Gerling und Deutsche Bank , heißt es in einem am Freitag erschienenen Bericht.

Mit den eigenen Aktivitäten solle das Geschäft von Gerling in einer neuen Tochter unter der Zwischenholding Talanx zusammengeführt werden. Es gehe dabei nicht um einen Kauf im eigentlichen Sinn, sondern um eine Zusammenlegung von Aktivitäten.

Die Gerling-Aktionäre sollen über eine Finanzkonstruktion sowie einen späteren Talanx-Börsengang "auf ihre Kosten" kommen. Gerling müsse zunächst aber eine Lösung für ihr defizitäres Rückversicherungsgeschäft finden. Die HDI-Tochter Hannover Rück habe ferner am Lebensversicherungsgeschäft der Kölner Interesse, berichtet die Zeitung unter Bezugnahme auf den HDI-Vorstandsvorsitzenden Wolf-Dieter Baumgartl.