Telekom Entscheidung nicht vor Dezember

Signale aus dem Aufsichtsrat - der Nachfolger von Helmut Sihler wird im Ausland gesucht. Die internen Kandidaten sind aber weiter im Wettbewerb.

Frankfurt - Von den Vorständen der Dax-Konzerne kommt nach Informationen der "Börsen-Zeitung" (BöZ) keiner für den Vorstandsvorsitz der Deutschen Telekom (Kurswerte anzeigen) in Frage. Nach Ansicht des Telekom-Aufsichtsrats habe keiner das geeignete Profil, um den Konzern zu führen, berichtet das Blatt am Freitag aus zuverlässiger Quelle.

Auch an Thomas Middelhoff als möglichem Nachfolger von Ron Sommer beziehungsweise Helmut Sihler sei nichts dran. Den internen Kandidaten Kai-Uwe Ricke und Karl-Gerhard Eick sei signalisiert worden, sie stünden "im Wettbewerb" mit Bewerbern von außen. Diese werden laut Bericht auch oder überwiegend im Ausland gesucht.

Bis Ende November solle definitiv ein Nachfolger für Sommer präsentiert werden, heißt es in der BöZ. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitiert dagegen am Freitag den Telekom-Aufsichtsratschef Hans-Dietrich Winkhaus mit der Aussage, nicht vor Dezember sei mit der Vorstellung des neuen Vorstandsvorsitzenden zu rechnen.

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