Volkswagen Phaeton kämpft gegen die Flut

Wassermassen umspülen die "Gläserne Manufaktur" in Dresden. Die Phaeton-Produktion, die eigentlich auf Hochdruck laufen sollte, lahmt jetzt erheblich.

Dresden - Dass das neue Spitzenmodell Phaeton aus dem Hause Volkswagen  viele Feinde haben würde, war bereits bei Planungsbeginn klar - die S-Klasse von Mercedes, die 7er-BMW's und auch den Audi A8.

Überraschend tauchte dann vor einigen Wochen ein unerwarteter Feind auf: Fehler in der Bordelektronik verzögern den geplanten Auslieferungstermin. Auch der Name des Spitzenmodells (lautsprachlich "Viehtn" auf amerikanisch) wird von vielen kritisiert. Und nun auch noch die Flut.

Wasser bricht ins Logistikzentrum ein

Wegen des Hochwassers in Dresden ist die Produktion des Luxusautos in der "Gläsernen Manufaktur" deutlich eingeschränkt. Viele Beschäftigte konnten nicht zur Arbeit kommen. Außerdem ist nach Angaben eines Sprechers die Teilezulieferung über die Straßenbahnstrecken in der Innenstadt unterbrochen. Das Logistikzentrum in der Friedrichstadt sei einige Zentimeter überschwemmt worden. Mögliche Schäden würden derzeit ermittelt.

Die Manufaktur selber sei nicht von einer Überflutung bedroht, da sie hoch genug liege. Die Produktion habe bei der ersten Welle am Dienstag vorübergehend ganz eingestellt werden müssen. Zahlen nannte der Sprecher aber nicht. Die Werke in Mosel und Chemnitz in Sachsen seien nicht betroffen und arbeiteten normal.

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