Commerzbank Der Preis stimmte nicht

Der britische Vermögensverwalter Jupiter soll nun doch nicht mehr verkauft werden.

Frankfurt - Die Commerzbank  hat sich entschieden, den Verkauf ihrer britischen Investment-Tochter Jupiter nicht weiter zu verfolgen und an der Gesellschaft langfristig festzuhalten. Das teilte die Bank am Mittwochabend mit.

Es habe sich gezeigt, dass trotz lebhaften Interesses unter den aktuellen Marktgegebenheiten kein Preis erzielbar war, der dem tatsächlichen Wert und dem Geschäftspotenzial des Unternehmens Rechnung trägt, lautete die Begründung.

Die Bank werde nun eng mit dem Management von Jupiter zusammen arbeiten, um das Potenzial gemeinsam zu erschließen, hieß es weiter. Unter anderem solle das kontinentaleuropäische Vertriebsnetz der Commerzbank für den Absatz von Fondsprodukten der Tochtergesellschaft genutzt werden.

Die Verkaufsbemühungen für die US-amerikanische Montgomery Asset Management gingen unterdessen weiter. Commerzbank und Montgomery befänden sich in detaillierten Gesprächen mit verschiedenen Interessenten. Ein Verkauf der Einheit könne für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet werden.