PwC Consulting Neuer Name, neues Glück

Die Berater von PricewaterhouseCoopers "klauen" sich vor dem Börsengang den Namen eines (unbeliebten) Wochentags.

New York - Das amerikanische Beratungsunternehmen PwC Consulting will sich nach seinem Börsengang in "Monday" umbenennen, um sich nach außen vom Mutterhaus PricewaterhouseCoopers abzusetzen. "Unser neuer Name ist genau das, was wir für unser neues Geschäft brauchen: ein reales Wort, prägnant, wiedererkennbar und global", teilte der neue Präsident von PwC Consulting, Greg Brenneman, am Sonntag in New York mit.

"Monday ist eine neue Indentität, auf der wir die Zukunft unseres Unternehmens aufbauen werden", sagte Brenneman weiter. Der neue Name werde "für etwas stehen". Welche Gründe konkret ausschlaggebend für die Namensfindung waren, sagte der PwC-Präsident nicht.

PwC Consulting will sich noch in diesem Jahr mit einem Börsengang rechtlich von PriceWaterhouseCoopers abspalten. Damit reagiert das Unternehmen auf den wegen der jüngsten Bilanzierungsskandale wachsenden Druck, die Sparten Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung voneinander zu trennen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Die gesamte Branche ist vor allem wegen des Skandals beim inzwischen bankrotten Energiekonzern Enron unter Beschuss geraten, da die Wirtschaftsprüfer die Mängel gedeckt haben sollen. Die Prüfungsgesellschaft Andersen muss sich dafür vor Gericht verantworten. Auch KPMG Consulting Inc hat bereits angekündigt, sich einen neuen Namen zu suchen.

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