Deutsche Bank/Allianz Grundsätzlich aufgeschlossen

Die beiden Finanzkonzerne wollen ihre Industriebeteiligungen weiterhin zusammenlegen.

Frankfurt - Die Deutsche Bank  und die Allianz  drängen nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) weiterhin auf eine Fusion der Maschinenbausparten von ThyssenKrupp  und MG Technologies . "ThyssenKrupp steht der Idee grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber", zitiert das Blatt in seiner Dienstagausgabe eine nicht genannte Quelle aus dem Umfeld der Gespräche.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. Der FTD zufolge haben sich ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz und Vorstandsmitglieder beider Finanzkonzerne vor wenigen Tagen in Düsseldorf getroffen.

Offenbar würden Deutsche Bank und Allianz versuchen, in Zeiten niedriger Börsenkurse den Wert ihrer Industriebeteiligungen zu steigern, schreibt die Zeitung. Die Allianz hält 13 Prozent an MG Technologies und 4,8 Prozent an ThyssenKrupp. Der Deutschen Bank gehören wiederum 11,9 Prozent an MG. Durch den Zusammenschluss würde ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von zehn Milliarden Euro entstehen.

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