Dresdner Bank Fahrholz greift durch

Das Institut will sich von Beratern trennen und ihre Honorare drastisch senken.

Berlin - Die Allianz -Tochter Dresdner Bank will sich angesichts des Ertragseinbruchs im vergangenen Jahr von Beratern der Bank trennen, um massiv Kosten zu sparen. Dies schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine interne Dienstanweisung, die der Zeitung vorliegt.

Dort heißt, dass "der Beratereinsatz im Haus und die damit verbundenen Aufwendungen nachhaltig reduziert werden" soll. Als erste Maßnahme sollen die Budgets für Berater-Honorare rückwirkend zum 1. Januar 2002 um 40 Prozent gekürzt werden. Neue Verträge sollen bis auf weiteres gar nicht mehr genehmigt werden.

Beraterverträge mit einem Honorarvolumen von mehr als 250.000 Euro können der Zeitung zufolge nur noch in Abstimmung mit dem Gesamtvorstand abgeschlossen werden. Überschreite das Honorar die Zwei-Millionen-Euro-Grenze, entscheide der Gesamtvorstand allein.

Bernd Fahrholz, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, will dem Bericht zufolge die Ausgaben um 15 Prozent senken. Mindestens 200 Stellen im Geschäftsbereich sowie Fusionen und Übernahmen sollen gestrichen werden.

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