British Telecom Kein leichtes Jahr

Der Telekom-Konzern enttäuscht trotz Schuldenabbaus mit einer Mini-Dividende.

London - Der Vorsteuergewinn des Telekommunikationskonzerns British Telecom (BT)  ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 27 Prozent zurückgegangen. Mit einem Vorsteuerergebnis von 1,27 Milliarden Pfund (2,03 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2001/2002 (bis 31. März) übertraf das Unternehmen am Donnerstag aber immer noch die Erwartungen der Analysten. Die angekündigte Dividende von zwei Pence pro Aktie lag dagegen deutlich unter den Erwartungen von 3,2 bis 3,4 Pence.

Der Umsatz wurde leicht von 21,1 auf 21,8 Milliarden Pfund (34,8 Milliarden Euro) gesteigert. Ben Verwaayen, der neue niederländische Chef von BT, hob bei der Präsentation der Zahlen vor allem hervor, dass das Unternehmen in einer "stärkeren finanziellen Position" sei als vor einem Jahr. So sei der Schuldenberg von BT um die Hälfte auf jetzt noch 13,7 Milliarden Pfund (21,8 Milliarden Euro) abgetragen worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Sir Christopher Bland sagte: "Es ist kein leichtes Jahr gewesen, aber wir haben die harten Entscheidungen früh getroffen und sind jetzt in einer Position relativer Stärke."


Ben Verwaayen ist seit Dezember BT-Chef

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