Gerling Handelsvertreter statt Außendienst

Vorstandschef Focke will angeblich 1000 Stellen beim Versicherungskonzern streichen.

Hamburg - Der angeschlagene Versicherungskonzern Gerling, der in dieser Woche die Einzelheiten eines umfassenden Umbauprojekts festlegen will, plant laut Medienberichten angeblich den Abbau von bis zu 1000 Stellen. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) sieht dies die Planung vor, die Gerling-Chef Heinrich Focke nach den Vorschlägen mehrerer Projektteams erarbeiten ließ. Aktuell beschäftigt Gerling rund 13.000 Mitarbeiter.

Zu direkten Stellenstreichungen werde es am ehesten bei der Schließung kleiner Niederlassungen im Ausland kommen, schreibt die FTD in ihrer Montagsausgabe. Darüber hinaus sollen frei werdende Stellen nicht wieder besetzt werden. Auch eine Änderung der Vertriebsstruktur solle zum geplanten Stellenabbau beitragen. So werde Gerling im Firmen- und Privatkundengeschäft an Stelle festangestellter Außendienstmitarbeiter zunehmend freie Handelsvertreter einsetzen.

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