Deutscher Herold Facelifting

Der neue Besitzer Zurich will seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland ausbauen.

Düsseldorf - Nach der Übernahme des Deutschen Herold durch Zurich Financial Services (ZFS) ordnet der Schweizer Versicherungskonzern in Deutschland seine Aktivitäten neu und strafft die Strukturen. Das schreibt das "Handelsblatt" in seiner Freitagausgabe. Die Deutsche Bank hatte sich nach zehnjähriger Partnerschaft von der Versicherungstochter getrennt.

Den beiden Versicherungsgruppen Herold und Zürich Deutschland wird demnach eine Holding übergeordnet, die von einem neunköpfigen Vorstand plus Chief Executive Officer (CEO) geleitet wird. Designierter Vorstandchef ist der Schweizer Axel P. Lehmann, der derzeit auch Mitglied des Vorstands der Konzernmutter ZFS ist. Er tritt die Nachfolge von Heinrich Focke an, der inzwischen den Chefposten des Gerling-Konzerns eingenommen hat.

In einem Interview mit der Mitarbeiterzeitung sagte Lehmann, dass er den Bekanntheitsgrad beider Unternehmen steigern will, der "bei weitem" noch nicht das gewünschte Niveau habe. Er stehe vor dem Problem, äquivalenten Ersatz für das Marken starke Logo der Deutschen Bank zu finden.

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