Porsche Einbruch in den USA

Das Jahr beginnt nicht ganz so rasant wie es der Sportwagen-Hersteller gewohnt ist.

Detroit - Porsche hat im Februar in Nordamerika weniger 911- und Boxster-Modelle abgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Insgesamt habe Porsche im Berichtsmonat 1882 Einheiten seiner 911- und Boxster-Modelle an Kunden ausgeliefert, was einem Minus von 14,6 Prozent entspreche, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.

Dabei sei zu berücksichtigen, dass der Februar 2001 der stärkste gewesen sei, den Porsche in Nordamerika jemals verzeichnet habe. Während vom Boxster 771 Einheiten und damit 40 Prozent weniger als im Vorjahresmonat verkauft worden seien, hätten die 911-Modelle um 21 Prozent auf 1111 Einheiten zugelegt. Positiv ausgewirkt habe sich dabei die Markteinführung von GT2, Carrera 4S und Targa am 8. Februar in den USA und Kanada.

Der aktuelle Auftragseingang für die neuen 911-Varianten in Nordamerika habe auch im Berichtsmonat über den Erwartungen gelegen. Porsche sei optimistisch, auch trotz geringerer Stückzahlen am Ende des Geschäftsjahres ein gutes Ergebnis für den nordamerikanischen Markt präsentieren zu können.

Porsche könne zudem den Absatzrückgang in Nordamerika durch Mehrverkäufe insbesondere auf den europäischen Hauptmärkten weitgehend kompensieren, teilte der Sportwagen-Hersteller weiter mit. So hätten beispielsweise die Kundenauslieferungen auf dem deutschen Markt im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 28 Prozent auf 1173 Boxster- und 911-Modelle zugenommen.

Die USA sind der wichtigste Markt für den Sportwagenhersteller. Über die Hälfte seiner Automobile verkauft er dort ab.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.