Lufthansa Die Nachfrage zieht leicht an

Die Fluglinie knüpft an alte Zeiten an und lässt deutlich mehr Maschinen Richtung USA starten.

Frankfurt am Main - Ein halbes Jahr nach dem dramatischen Einbruch des Luftverkehrs wegen der Terroranschläge in den USA will die Lufthansa  wieder deutlich häufiger nach Übersee fliegen. Vom Start des Sommerflugplans am 31. März an werde die Frequenz der Verbindungen in die USA um 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Winterflugplan ausgebaut, sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt.

Damit liege die Häufigkeit der Flüge aber noch immer um zehn Prozent unter dem Niveau des Sommerflugplans 2001. Die Lufthansa reagiere nun auf ein leichtes Anziehen der Nachfrage. Wegen Buchungsrückgängen nach den Terroranschlägen vom 11. September waren in den vergangenen Monaten etliche Flüge in die USA und auf anderen Interkontinental-Strecken gestrichen worden.

Vorgesehen sind nun zusätzliche Verbindungen von den deutschen Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München in die USA. So sollen von Frankfurt künftig Atlanta, Dallas, Detroit, Houston und Philadelphia wieder täglich angesteuert werden. Zusätzliche Flüge pro Tag soll es von April und Mai an nach Boston, Chicago und Los Angeles geben.

Auch in München kommen weitere Verbindungen mit Boston, New York und San Francisco auf den Flugplan. Auf den Nordamerika-Strecken hatte die Lufthansa im Gesamtjahr 2001 einen Passagierrückgang von 2,3 Prozent erlitten.