Volksbanken Im Sinne der Strategie

Genossen, wir haben die Banken geschrumpft. Die Zahl der Filialen sank um vier Prozent.

Berlin - Auch im vergangenen Jahr ging die Konsolidierung im genossenschaftlichen Bankensektor ungebremst weiter. Die Zahl der eigenständigen Institute ging um 173 auf 1621 Volks- und Raiffeisenbanken zurück. Parallel zu den Fusionen von Geno-Banken wurden auch zahlreiche Filialen geschlossen. Ihre Zahl verringerte sich um knapp vier Prozent auf 15.086.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Christopher Pleister, sprach anlässlich der Jahrespressekonferenz des BVR von einer Entwicklung ganz im Sinne der Strategie "Bündelung der Kräfte".

Mit der Entwicklung des Geschäfts im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte der BVR-Präsident sich durchaus zufrieden. "Betrachtet man die schwache Wirtschaftslage und die schlechte Konjunkturentwicklung, ist die Geschäftsentwicklung durchaus zufriedenstellend. Wir haben mit unseren Produkten den sich wandelnden Kundenbedürfnissen Rechnung getragen", sagte Pleister.

Einschließlich der Zentralbanken (WGZ und DZ), den beiden genossenschaftlichen Hypothekenbanken und der Bausparkasse Schwäbisch Hall betrug die addierte Bilanzsumme der VR-Gruppe im vergangenen Jahr 902,9 Milliarden Euro. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder stieg um 120.000 auf 15,2 Millionen.

stu

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.