Banken "Die Probleme sind zu groß"

Gescheitert - Deutsche, Dresdner und Commerzbank legen Wertpapierabwicklung nicht zusammen.

Hamburg/Berlin - Die zum Allianz-Konzern  gehörende Dresdner Bank sieht keine Möglichkeit mehr, mit Deutscher Bank  und Commerzbank  bei der Wertpapierabwicklung zusammenzuarbeiten. "Die Probleme, die da anfallen, sind einfach zu groß", sagte Dresdner-Bank-Sprecher Thorsten Albig der "Berliner Zeitung". Allerdings habe die Bank weiter großes Interesse an Synergien in anderen Bereichen. "Wir streben nach wie vor eine gemeinsame Lösung für den Zahlungsverkehr an", so Albig in der Montagsausgabe der Zeitung. Die "Welt am Sonntag" hatte berichtet, dass das gemeinsame Projekt der drei Großbanken zur Zusammenarbeit sowohl im Zahlungsverkehr als auch im Wertpapiergeschäft gescheitert sei.