Volkswagen China zuerst

Jeder zehnte Volkswagen wird nach Asien verkauft. 70.000 Rechtslenker gingen nach Japan.

Singapur - Volkswagen  hat trotz der abgebremsten Weltkonjunktur in der asiatisch-pazifischen Region 2001 einen Verkaufsrekord erzielt und erwartet weitere Zuwächse. Im vergangenen Jahr habe die Gruppe dort 461.000 Fahrzeuge abgesetzt und damit 7,2 Prozent mehr als im Jahr 2000, sagte VW-Vorstandsmitglied Robert Büchelhofer am Donnerstag in Singapur. Laut Büchelhofer halten die Wolfsburger an ihrer Absatzprognose von 650.000 Wagen im asiatischen Gesamtmarkt und 450.000 Fahrzeugen in China bis zum Jahr 2005 unverändert fest.

Wichtigster Markt sei nach wie vor China, wo Volkswagen den Angaben zufolge im vorigen Jahr 359.000 Wagen (plus 6,9 Prozent) verkaufte. Von den 2,5 Milliarden Euro, die der Konzern in den nächsten fünf Jahren in die Region investieren will, fließen nach den Worten Büchelhofers mehr als 80 Prozent dorthin.

In Japan als zweitwichtigstem Markt in der Region habe Volkswagen ungeachtet der wirtschaftlichen Turbulenzen den Absatz um sechs Prozent auf fast 70.000 Fahrzeuge ausgebaut. Im gesamten asiatisch-pazifischen Raum hält Volkswagen nach eigener Darstellung einen Marktanteil von 5,5 Prozent. Auf die Region entfielen damit rund neun Prozent der im vergangenen Jahr knapp über fünf Millionen verkauften Fahrzeuge.

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