Infineon Nichts ist unmöglich

Weiter im Rennen? Ein formales Gebot für Hynix soll noch in dieser Woche abgegeben werden.

Seoul - Der zum Verkauf stehende Halbleiterproduzent Hynix wird nach Einschätzungen aus Unternehmenskreisen die von Konkurrent Micron vorgeschlagene Transaktion nicht unterzeichnen, ohne das Angebot des deutschen Wettbewerbers Infineon  genau geprüft zu haben.

Die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires berichtet, Hynix wolle sich nicht durch einen überstürzten Abschluss mit Micron der Möglichkeit berauben, mit Infineon eine Allianz einzugehen.

Die Siemens-Tochter werde die Vermögenswerte von Hynix genauso prüfen können wie zuvor Micron. Allerdings habe der deutsche Konzern wegen des Verhandlungsvorsprungs mit den Amerikanern eine ungünstigere Position.

"Infineon muss noch viel tun, um das aufzuholen", zitiert die Agentur eine ungenannte Person, die Einblick in den Restrukturierungsprozess bei Hynix haben soll. Der Informant schloss jedoch nicht aus, dass Infineon bis zum Ende der Woche noch ein formales Gebot abgeben könnte.

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