Beiersdorf Nivea gut versichert

Besitzerwechsel? Wir haben nichts gegen eine Übernahme, sagt Finanzvorstand Schwalb.

Frankfurt - Der Hamburger Kosmetikkonzern Beiersdorf steht einer Übernahme durch die Allianz  offen gegenüber. "Was muss daran nachteilig sein, wenn einer unserer Großaktionäre die Mehrheit übernimmt?" sagte Finanzvorstand Rolf-Dieter Schwalb der "Financial Times Deutschland".

"Es gibt für uns überhaupt keinen Grund daran zu zweifeln, dass wir unsere Strategie dann fortführen können". Der Münchner Finanzkonzern Allianz hält derzeit 43,6 Prozent an Beiersdorf, die Hamburger Tchibo-Holding etwas mehr als 30 Prozent. Auch die Übernahme durch einen dritten Interessenten schließe Schwalb nicht aus, berichtete die Zeitung.

Vergangene Woche hatte die Allianz bestätigt, knapp fünf Prozent von dem Beiersdorf-Pensionsfonds Troma hinzugekauft zu haben. Zum Grund für die Aufstockung wollte sich der Konzern allerdings nicht äußern. Mit 38,7 Prozent war die Allianz schon vorher der größte Aktionär von Beiersdorf, an der sie seit 65 Jahren beteiligt ist.