BMW Die Produktion um ein Drittel erhöhen

Die Münchener Autobauer investieren eine Milliarde Mark in ihr Werk in Regensburg.

Regensburg/Graz - Der BMW-Konzern (Kurswerte anzeigen) will für fast eine Milliarde Mark sein Regensburger Automobilwerk ausbauen. Das Unternehmen werde in den kommenden sechs Jahren rund 500 Millionen Euro investieren, teilte BMW am Mittwoch in Regensburg anlässlich des Spatenstichs für ein neues Versorgungszentrum mit. Durch den Ausbau des Standortes soll die Kapazität des Werkes von derzeit 180.000 auf 240.000 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.

Ehrgeizige Ziele

Die BMW bekräftigte ihre ehrgeizigen Ziele für die kommenden Jahre. "Die BMW Group will der erfolgreichste Premiumhersteller in der Automobilindustrie sein", betonte der Vorstandschef Joachim Milberg am Mittwoch auf dem Automobilforum in Graz laut Redetext.

Er zeigte sich erneut optimistisch, dass sich das Unternehmen auch in Zukunft von der flauen Branchenkonjunktur abkoppeln kann. So werde nach Einschätzung von Experten das so genannte Premiumsegment in den kommenden zehn Jahren mit einem Zuwachs von 50 Prozent etwa doppelt so schnell wachsen wie der Volumenmarkt.

Milberg unterstrich zudem die Ziele des Unternehmens für die kommenden sechs Jahre. Mit 20 neuen Modellen solle der Absatz um ein Drittel gesteigert werden. Dies bedeute dann eine Umsatzgrößenordnung von mehr als 50 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte BMW einen Umsatz von 35,4 Milliarden Euro, der Absatz lag bei etwa 822.000 Fahrzeugen.