Cap Gemini Für den Sturm rüsten

Trotz leichter Gewinnsteigerung rechnet der Konzern mit dem Schlimmsten.

Paris - Die von der weltweiten Konjunkturabschwächung betroffene Softwaregruppe und Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young hat im ersten Halbjahr ihren Nettogewinn leicht gesteigert. Der Reingewinn stieg um 16,4 Prozent auf 111 Millionen Euro, teilte die französische Gruppe am Freitag mit. Der Umsatz stieg um 6,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Wegen der "Schockwelle" nach den Terroranschlägen vom 11. September seien die Ergebnisse des dritten Quartals 2001 noch nicht absehbar, würden jedoch deutlich niedriger als erwartet ausfallen.

Für das gesamte Geschäftsjahr will das Unternehmen gegenwärtig keine Prognosen vorlegen. Geplant seien Sparmaßnahmen wie Auslagerungen und die Konzentration bestimmter Produktionsbereiche, um "für den Sturm" einer möglichen Rezession in Europa gerüstet zu sein, und um rasch von dem danach folgenden Wiederaufschwung profitieren zu können. Im Juni hatte Cap Gemini die Streichung von 2700 Arbeitsplätzen angekündigt.

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