Pleitewelle Plus 19 Prozent

Über 100.000 Angestellte von Rekordzahl bei Unternehmens-Insolvenzen betroffen.

Wiesbaden - Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2001 stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, gab es bundesweit rund 16.200 Fälle, in denen Unternehmen zahlungsunfähig wurden.

Das war ein Anstieg um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den betroffenen Firmen waren 100.000 Arbeitnehmer beschäftigt, die offenen Forderungen belaufen sich auf 25 Milliarden Mark (rund 12,8 Milliarden Euro).

Die tatsächliche Zahl der von den Pleiten betroffenen Arbeitnehmer dürfte aber viel höher liegen, da den Angaben zufolge zu knapp einem Viertel aller Anträge keine Angaben über die Beschäftigten vorlagen.

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