Fußball-WM Milliardenspiel in Gefahr?

Vor dem Hintergrund der Terroranschläge kündigen die Versicherer die Verträge.

Düsseldorf - Der französische Versicherungskonzern Axa und seine Partner wollen einem Zeitungsbericht zufolge die in Japan und Südkorea stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft 2002 nicht mehr gegen Ausfall versichern. Wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Freitagsausgabe) berichtet, hat das Konsortium den Vertrag mit dem Weltfußballverband FIFA gekündigt.

Dem Blatt zufolge begründete ein Axa-Sprecher die Entscheidung damit, dass sich nach den Terroranschlägen in den USA das Risiko deutlich erhöht habe. Man sei bemüht, gemeinsam mit der FIFA eine neue Lösung zu finden, hieß es. Die Weltmeisterschaft war dem Bericht zufolge auf mehr als eine Milliarde Mark versichert.

Ein Axa-Sprecher teilte ebenfalls mit, dass der Konzern sich ein ehrgeiziges Sparprogramm verordnet habe. Bis Ende 2002 solle bis zu einer Milliarde Euro weniger ausgegeben werden als bisher geplant.

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