LTU "Piloten müssen einen Beitrag leisten"

Laut Rewe-Chef Reischl liegen die Chancen für eine Sanierung des Ferienfliegers bei 50 Prozent.

Köln - Um einen neuen Gesellschafter zu finden, sei eine effizientere Kostenstruktur der LTU die Grundvoraussetzung, bestätigte ein Sprecher des Kölner Handelskonzerns am Donnerstag Äußerungen Reischls in einem Interview der "Kölnischen Rundschau".

Demnach sind die Kosten des Flugbetriebs vor allem wegen der großzügigen Pilotengehälter zu hoch. "Ich kann nur hoffen, dass die Piloten einen Sanierungsbeitrag leisten, da sonst diese Linie nicht in der Luft bleiben kann", so Reischl wörtlich.

Der Kölner Rewe-Konzern hält 40 Prozent der LTU-Anteile. Für die 49,9-prozentige LTU-Beteiligung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft Swissair wird derzeit ein neuer Gesellschafter gesucht. Eine eigene Übernahme der Aktienmehrheit schließt Rewe bislang nicht aus.