DaimlerChrysler Die Folgen des Terrors

Daimlers Statthalter in den USA, Dieter Zetsche, ist sich nicht mehr ganz sicher, den US-Ableger des Autokonzerns im kommenden Jahr in die schwarzen Zahlen zu führen. Die Folgen der Terroranschläge würden den Absatz in den Staaten zu stark drücken.

Detroit - Die Chrysler-Group geht davon aus, dass der Absatz von Automobilen im kommenden Jahr niedriger sein wird als noch vor den Terroranschlägen erwartet. Der Chief Executive der US-Sparte der DaimlerChrysler AG (Kurswerte anzeigen), Dieter Zetsche, kündigte deshalb am Mittwoch an, Chrysler werde seinen Turnaround-Plan unter diesen neuen Aspekten nochmals überprüfen. Der Konzern habe eine Kampagne zur Steigerung des Absatzes gestartet, die unter anderem eine zinslose Vorfinanzierung vorsehe. Nach Meinung von Zetsche werden Käufer auf diesem Weg angeregt, einen langfristig geplanten Autokauf umgehend zu tätigen.

Der Absatzrückgang könne im Jahr 2002 zu einer Verringerung des Umsatzes führen, warnte Zetsche. Deshalb arbeite sein Unternehmen an einem Plan, wie dieser Ausfall kompensiert werden könne. Zetsche wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob Chrysler im kommenden Jahr den Break-even erreichen wird.