Crossair Vom Lufttaxibetrieb zur großen Airline

Die Swissair-Tochter Crossair ist in zwei Jahrzehnten von einem Lufttaxibetrieb zu einer der führenden Regionalfluggesellschaften Europas gewachsen.

Basel - Der ehemalige Swissair-Pilot Moritz Suter gründete 1975 das Lufttaxi-Unternehmen Business Flyers, aus dem 1979 die Crossair hervorging. Die Linienkonzession erhielt Crossair 1983.

Swissair beteiligte sich 1988 mit 38 Prozent am Crossair-Kapital. 1991 übernahm sie eine 52-prozentige Mehrheit, fünf Jahre später 69 Prozent. Anfänglich setzte Crossair drei kleine Propellerflugzeuge mit je 18 Passagierplätzen ein und flog damit von Zürich nach Nürnberg, Klagenfurt und Innsbruck.

Heute fliegt sie mit einer Flotte von 77 Maschinen von Basel, Genf, Lugano und Zürich aus über 100 Ziele in mehr als 30 europäischen, nordafrikanischen und nahöstlichen Staaten an und macht einen Umsatz von 1,2 Milliarden Franken (1,6 Milliarden Mark/810 Millionen Euro). Die technischen Dienste und die Administration sind auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg untergebracht.

Waren es im ersten Betriebsjahr noch weniger als 13 000 Fluggäste, welche die Dienste der Crossair in Anspruch nahmen, so sind es heute mehr als sechs Millionen pro Jahr. Seit 1995 ist die Airline auch im Ferienfluggeschäft tätig. Sie hat über 3500 Mitarbeiter.