General Motors Zwei Drittel für GM

Ende des Gezerres - der Konzern übernimmt Daewoo Motors für 400 Millionen Dollar.

Seoul - Der weltgrößte Autokonzern General Motors  (GM) übernimmt den bankrotten südkoreanischen Autobauer Daewoo Motor für umgerechnet 845 Millionen Mark. Ein am Freitag in Seoul unterzeichneter Vertrag beendet den seit Monaten andauernden Übernahmekrimi. Demnach erhält GM für 400 Miollionen Dollar zwei Drittel der Anteile an einer künftigen Betreiberfirma für Daewoo Motor, wie General Motors am Freitag in der südkoreanischen Hauptstadt mitteilte. Die Gläubigerbanken teilen sich das verbleibende Drittel.

Der südkoreanische Autobauer war in die Krise geschlittert, nachdem der Mutterkonzern Daewoo im August 1999 unter einer Schuldenlast von 80 Milliarden Dollar zusammengebrochen war. Zunächst hatte der US-Autohersteller Ford ein Kaufangebot für Daewoo Motor abgegeben, dieses aber im Herbst vergangenen Jahres zurückgezogen. Daraufhin bekundete General Motors - zu dem auch der deutsche Autobauer Opel gehört - Interesse und begann mit einer Finanzprüfung.

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