Bankgesellschaft Berlin "Konstruktiver Dialog"

Der amerikanische Investor Flowers ist laut Berliner Senat als Käufer noch im Rennen.

Hamburg/Berlin - Die Berliner Finanzsenatorin Christine Krajewski (SPD) hat unterstrichen, beim Verkauf der Bankgesellschaft Berlin herrsche völlige Chancengleichheit. Dies sagte sie der "Financial Times Deutschland" (Mittwochsausgabe). Sie führe sowohl mit der Norddeutschen Landesbank und den Sparkassen auf der einen Seite als auch mit der internationalen Investorengruppe um den New Yorker Banker Christopher Flowers "gute und konstruktive Gespräche", sagte Krajewski.

Flowers hatte Mitte August bei der Bekanntgabe seines Kaufinteresses die Befürchtung geäußert, der Senat bevorzuge aus politischen Gründen eine Veräußerung an öffentlich-rechtliche Kreditinstitute. Aus dieser Befürchtung den Schluss zu ziehen, der Senat verhandele mit Flowers nicht ernsthaft, hält die SPD-Politikerin für unzulässig: "Für Pro-Forma-Gespräche habe ich keine Zeit." Zu angeblichen Forderungen des Investmentbankers, der Senat solle auch nach einem Verkauf für Kreditrisiken haften, sagte Krajewski nur, dass man mit Flowers einen "sehr konstruktiven Dialog" führe.

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