Generali Anders als vorhergesagt

Der Konzern soll über Umwege seinen Anteil an der Commerzbank deutlich ausgebaut haben.

Düsseldorf - Der Versicherungskonzern Assicurazioni Generali strebt eine Schachtelbeteiligung an der Commerzbank an. Die Italiener sollen bereits über zwei Treuhändergesellschaften den Anteil auf rund 19 Prozent aufgestockt haben, berichtet das "Handelsblatt" in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf die Umgebung von Generali Deutschland. Damit wolle der Versicherer die bestehende Kooperation mit der Commerzbank angeblich weiter untermauern.

Der Versicherer und seine Tochtergesellschaft AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG verfügen offiziell über einen Anteil von 9,9 Prozent. Generali-Chef Gianfranco Gutty habe in den vergangenen Monaten mehrmals betont, das Engagement bei der Commerzbank nicht verstärken zu wollen.