Airbus Big in Japan

Angriff auf Boeing. Der Flugzeugbauer will seinen "Supervogel" auch in Japan verkaufen.

Tokio - Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat am Montag eine Niederlassung in Tokio eröffnet, um die marktbeherrschende Position des amerikanischen Herstellers Boeing in Japan anzugreifen. "Japan ist der schwache Punkt im Gesamterfolg von Airbus", sagte der Vorsitzende von Airbus Japan, Noel Foregeard. Er verwies darauf, dass Airbus nur einen Markanteil von 18 Prozent in Japan habe, während sonst in Asien um die 55 Prozent erreicht würden.

Besonders auf dem "Super-Airbus", dem A380 mit 550 Sitzplätzen, ruhten die Hoffnungen, sagte Foregeard weiter. Bislang seien 62 Bestellungen von acht Kunden außerhalb Japans eingegangen, und man erwarte 100 Aufträge bis zum Jahresende. Der A380 soll 2006 den Liniendienst aufnehmen. Foregeard sagte, dass japanische Fluggesellschaften in den nächsten 20 Jahren 600 neue Passagierflugzeuge kaufen würden. Rund 180 davon würden sehr große Maschinen sein.

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