WCM Konsequenzen an der Spitze

Nun also doch - das Unternehmen will die traditionsreichen Klöckner-Werke zerschlagen.

Düsseldorf - Nach der Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaft WCM stehen die Klöckner-Werke vor der Zerschlagung. Wie das in Düsseldorf erscheinende "Handelsblatt" in seiner Montagausgabe berichtet, würden der Vorstandsvorsitzende Heinz-Ludwig Schmitz und Finanzvorstand Siegfried Barschkett deshalb das im M-Dax gelistete Unternehmen vorzeitig verlassen.

Wie das Blatt weiter berichtet, hänge der Rückzug mit dem "abrupten Strategiewechsel des WCM-Konzerns bei dem Duisburger Unternehmen" zusammen. Entgegen den ursprünglichen Absprachen solle das profitträchtige Foliengeschäft verkauft werden, hieß es unter Berufung auf Bankenkreise. Der WCM fließe aus dem Verkauf ein Betrag von mehr als 1,6 Milliarden Mark zu, hieß es.

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